Unterschiede zum Meer
Unterschiede zum surfen im Meer
Das Strömungsverhalten der Welle
Der grösste Unterschied zwischen Meer- und Rapid Surfing liegt im Strömungsverhalten des Wassers. Während du im Meer mit der Welle surfst, bewegst du dich auf der stehenden Welle gegen die Strömung. Aufgrund der entgegengesetzten Strömungsrichtung liegt dein Standpunkt und damit auch deine Gewichtsverteilung weiter hinten auf dem Board. Im Meer baust du durch eine Gewichtsverlagerung nach vorn Tempo auf, wohingegen du auf der stehenden Welle damit nur die Nose ins Wasser drückst. Hast du allerdings zu viel Gewicht auf dem hinteren Bein, drückt dich die Strömung nach hinten aus dem Wasser.
Beidseitiges Surfen
Im Rapid Surfing fährst du jederzeit beidseitig. Dein Körper ist daher weniger auf eine Seite ausgerichtet und dein Stand ist etwas gerader als beim Meer-Surfen. Da das Wasser von vorne fließt, müssen Grundposition, Gewichtsverteilung und einige Manöver wie Sprays oder Airs anders ausgeführt werden. Bei jedem Run hast du eine vollständige Richtungsänderung mit Backside- und Frontside-Turns. Diese beiden Turns sind die Basis für alles, was du auf der stehenden Welle machen willst.
Das Potenzial konstanter Wellen
Im Meer ist jede Welle einzigartig, was das Surfen so besonders, aber auch unberechenbar macht. Die künstliche stehende Welle dagegen ist in ihrer Form und Geschwindigkeit konstant. Dies ist nicht nur ein Unterschied, sondern ein entscheidender Vorteil für dein Training.
Die konstanten Bedingungen erlauben es dir, Bewegungsabläufe immer und immer wieder zu wiederholen, ohne auf die nächste perfekte Welle warten zu müssen. Dadurch kannst du deine Technik gezielt üben und Muskelgedächtnis aufbauen. Diese hohe Wiederholungsrate ist der Schlüssel für schnelle und effiziente Fortschritte, denn erst durch sie können sich neue Techniken wirklich verfestigen.
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