Aerials
Aerials
Unter „Aerial“ verstehen wir im Rapid Surfen jedes gesprungene Manöver, bei dem sich das Surfboard vollständig von der Wasseroberfläche löst.
Der Absprung erfolgt dabei in der Regel durch einen explosiven Pop über das Tail, wodurch das Board aus der Strömung gehoben wird. Das eigentliche Manöver findet oberhalb der Welle statt.
Vielfalt der Aerials
Geschwindigkeit
Die Grundvoraussetzung für Höhe und Airtime ist immer Geschwindigkeit. Je mehr Speed wir in der Anfahrt aufbauen, desto mehr Energie kann in den Absprung übertragen werden. Die Geschwindigkeit wird beim Absprung in vertikale Höhe umgewandelt, was letztlich über die Dauer des Airs entscheidet. Wichtig ist jedoch, die Flugbahn präzise zu steuern – zu viel Schub in Richtung Wellenwand führt dazu, dass der Air „in die Wand gesetzt“ wird und die Landung kaum kontrollierbar bleibt.
Pop
Ein kraftvoller Pop, auch Tail-Kick genannt, ist der Schlüssel: Durch eine tiefe Kompression vor dem Absprung speichern wir Energie. Beim Einleiten des Pops wechseln wir abrupt in die Dekompression, wodurch das Board explosiv aus der Welle herauskatapultiert wird. Dieser Bewegungsablauf sollte flüssig und rhythmisch erfolgen, damit die gesamte gespeicherte Energie nach oben übertragen werden kann.
Position
Jede künstliche Welle ist individuell geformt und bietet daher unterschiedliche Möglichkeiten für Aerials. Manche Wellen verfügen über eine Floater-Ausrichtung, die auf beiden Seiten kleine Kicker bildet – ideale Absprungstellen für Airs. Andere Wellen bieten weniger offensichtliche Absprungmöglichkeiten, weshalb es entscheidend ist, die Welle ähnlich wie im Meer aktiv zu lesen.