Rapid Surf BS Air Angi

Aerials

Aerials

Unter „Aerial“ verstehen wir im Rapid Surfen jedes gesprungene Manöver, bei dem sich das Surfboard vollständig von der Wasseroberfläche löst.

Der Absprung erfolgt dabei in der Regel durch einen explosiven Pop über das Tail, wodurch das Board aus der Strömung gehoben wird. Das eigentliche Manöver findet oberhalb der Welle statt.

Rapid Surf Forntside Air Jerry

Vielfalt der Aerials

Aerials können dabei in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ausgeführt werden: von geraden Sprüngen ohne Rotation, über Körperrotationen bis hin zu Boardrotations-Manövern. Die technisch anspruchsvollste Variante ist die Kombination aus Körper- und Boardrotation, da hier Timing, Balance und Koordination auf höchstem Niveau gefordert sind.

Geschwindigkeit

Die Grundvoraussetzung für Höhe und Airtime ist immer Geschwindigkeit. Je mehr Speed wir in der Anfahrt aufbauen, desto mehr Energie kann in den Absprung übertragen werden. Die Geschwindigkeit wird beim Absprung in vertikale Höhe umgewandelt, was letztlich über die Dauer des Airs entscheidet. Wichtig ist jedoch, die Flugbahn präzise zu steuern – zu viel Schub in Richtung Wellenwand führt dazu, dass der Air „in die Wand gesetzt“ wird und die Landung kaum kontrollierbar bleibt.

Pop

Ein kraftvoller Pop, auch Tail-Kick genannt, ist der Schlüssel: Durch eine tiefe Kompression vor dem Absprung speichern wir Energie. Beim Einleiten des Pops wechseln wir abrupt in die Dekompression, wodurch das Board explosiv aus der Welle herauskatapultiert wird. Dieser Bewegungsablauf sollte flüssig und rhythmisch erfolgen, damit die gesamte gespeicherte Energie nach oben übertragen werden kann.

Position

Jede künstliche Welle ist individuell geformt und bietet daher unterschiedliche Möglichkeiten für Aerials. Manche Wellen verfügen über eine Floater-Ausrichtung, die auf beiden Seiten kleine Kicker bildet – ideale Absprungstellen für Airs. Andere Wellen bieten weniger offensichtliche Absprungmöglichkeiten, weshalb es entscheidend ist, die Welle ähnlich wie im Meer aktiv zu lesen.

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Turns

Turns, also gezielte Richtungsänderungen, bilden das Fundament des Rapid Surfens – ohne sie würden wir geradewegs in die Seitenwand rauschen.

Slide & Spinns

Unter „Slides & Spins“ fassen wir alle gedrehten Manöver ohne Absprung zusammen. Im Gegensatz zu den Aerials, bei denen das Board die Wasseroberfläche verlässt, bleiben wir hier durchgehend in Kontakt mit der Welle.

Frontside Spray

Mit den Begriffen Spray, Splash, Hack oder Snap liesse sich vermutlich ein ganzes eigenes Buch füllen. Jeder dieser Begriffe beschreibt im Kern das gleiche Phänomen: das kraftvolle Verdrängen von Wasser durch einen Turn.